Was hilft gegen Lampenfieber vor einem Auftritt?
Lampenfieber vor einem Auftritt ist nichts Ungewöhnliches. Ganz im Gegenteil, es zeigt oft, dass Ihnen der Moment wichtig ist.
Viele meiner Kunden kennen genau dieses Gefühl, wenn das Herz rast, der Puls zu schnell ist und die Hände feucht werden.
Die gute Nachricht: Lampenfieber lässt sich nicht nur reduzieren, sondern auch gut steuern.
Warum Lampenfieber entsteht
Lampenfieber ist eine körperliche Reaktion. Der Körper stellt sich auf eine besondere Situation ein: Herzschlag, Atmung und Aufmerksamkeit verändern sich.
Problematisch wird es meist erst, wenn wir beginnen, gegen dieses Gefühl zu arbeiten, stattdessen sollten wir es uns im Positiven zu nutze machen.
Was wirklich hilft
Die eigene Botschaft klar haben. Was wollen Sie wirklich sagen? Was ist Ihre Hauptbotschaft?
Unsicherheit entsteht oft, weil man sich nicht gut vorbereitet fühlt, weil man Angst hat, vor Menschen zu sprechen, weil Sie unsicher sind, was Ihren Inhalt betrifft.
Wenn Sie in einem Satz sagen können, wofür Sie stehen, was Ihre Hauptaussage ist, dann sinkt das Lampenfieber deutlich.
Den Fokus nach außen richten
Viele konzentrieren sich auf sich selbst: „Wie wirke ich?“, „Habe ich die richtige Kleidung an?“, „Was soll ich machen, wenn ich plötzlich ins Stocken gerate?“.
Viel hilfreicher ist da die Frage:
Was soll beim Publikum ankommen?
Aus meiner Erfahrung
In meinen Trainings erlebe ich immer wieder: Lampenfieber verschwindet selten komplett, aber es verändert sich und diese Veränderung können Sie wunderbar für sich nutzen: Denn aus Nervosität wird Präsenz.
Etwas Lampenfieber gehört dazu, das schärft unseren Blick. Ich habe das als Live-Reporterin in der ARD genauso gespürt, wie bei meinen Moderationen oder Vorträgen. Ich habe das schon 100te Male alles gemacht und trotzdem bin ich vor jedem Auftritt nervös, aber auf eine gute Art und Weise
Fazit
Lampenfieber ist kein Gegner, Lampenfieber kann ein toller Energieschub sein für Ihren nächsten Auftritt.